Mittwoch, 30. November 2011

Montag, 28. November 2011

Tarpon on the Fly (in a Belly Boat)




Tarponfänge mit der Fliegenrute sieht man ja des Öfteren (also auf DVD und so). Aber von einem Belly Boat aus? Absolut schöne Bilder mit spektakulären Sprüngen in unmittelbarer Nähe des Mini-Bötchens - sagte ich schon, dass Tarpons auch noch auf meiner (zugegebenerweise schon relativ langen) Liste stehen?

tl,
gue

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Samstag, 26. November 2011

Donnerstag, 24. November 2011

DVD-Tipp für kalte Winterstunden (pt.3)




Ein Fliegenfisch-Film mit Altersbeschränkung (ab 17 Jahren freigegeben)? Wegen Umgangssprache und Jagdszenen? Gut, was jetzt mit "Umgangssprache" gemeint ist, kann ich mir zwar auch nicht ganz erklären, aber ich denke die Damen und Herren Zensoren meinen ganz einfach Schimpfwörter damit. Derbes Zeug eben, das doch jeder mal ganz gerne verwendet, oder? Aber ich weiche vom eigentlichen Thema ab. "A Backyard in Nowhere" wird ja momentan groß in Magazinen etc. gepusht. Als erster "Fliegenfisch-Western". Hört sich ja schon mal gut an. Im Fisch & Fliege Nr. 26 wurden unter dem Titel "Point of no Return" ja schon einige Bilder der Dreharbeiten gezeigt. Und nun kommt dieser wuchtige Trailer. Voller riesiger Hechte, schräg-beängstigenden Rednecks mit Waffen und wunderschöner Natur irgendwo im nirgendwo Alaskas.
Also auf meiner Einkaufsliste ist das Filmchen allemal schon. 

tight lines, 

gue

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Dienstag, 22. November 2011

1. (kleiner) Geburtstag

Am 22. Oktober ging http://gue-flyfishing.blogspot.com online - in einem Monat fanden bereits über 630 Besucher den Weg auf die Seite. Großteils aus Österreich, aber auch Fliegenfischer aus Russland (immerhin 42 Visits), den USA (27 Visits), Argentinien (9 Visits), Spanien (9 Visits) oder auch den benachbarten Ländern wie Deutschland, Kroatien und Schweiz waren dabei. Das freut mich natürlich sehr, eine so große Resonanz hätte ich mir für den Start nicht erwartet.

Wie geht es nun weiter? Nun ja, vorab habe ich (einerseits zum Dank für die zahlreichen Besucher, andererseits war es ohnehin längst überfällig) habe ich meine Saisonen 2010 und 2011 in kleine youtube-Clips verarbeitet, allgemein möchte ich (vor allem für die Saison 2012) auch ein bisschen mehr mit Video arbeiten um dem youtube-channel TheGonzogue ein bisschen mehr Leben einzuhauchen. Aber nun mal zu den beiden Videos:






Außerdem habe ich mir überlegt, dass ein Gue Fly Fishing Twitter-Account auch keine schlechte Idee wäre - immerhin sind Social Media-Kanäle immer wichtigere Medien, und ganz ehrlich, was gibt es denn schöneres als auf dem Handy über die neuesten Updates von gue-flyfishing.blogspot.com informiert zu werden? Vieles? Mag sein. ;-) Für die echten Twitter-Fliegenfisch-Afficionados unter euch gibt´s ab sofort unter http://twitter.com/gueflyfishing in kurz-knackiger Form Updates von Gue Fly Fishing - es darf also gerne gefollowed werden.

Ich freue mich auf das nächste Monat!

Tight lines,

gue

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Montag, 21. November 2011

Buch-Tipp für kalte Winterstunden (pt.2)

Bild: Books on Demand Gmbh
"Die Quintessenz des Fliegenwerfens" von Casting-Guru Mel Krieger.

"Dem Fliegenwerfen werden oft fast mythische Fähigkeiten zugesprochen. Diskussionen über das Werfen verzetteln sich oft in technischen Feinheiten, die für den Anfänger fast nicht zu durchdringen sind. Mel Krieger hat mit "Die Quintessenz des Fliegenwerfens" ein klares, unentbehrliches Handbuch für Angler auf jedwedem Niveau geschaffen. Die Mechanik des Fliegenwerfens wird von A bis Z anschaulich erklärt. Selbst wenn der Leser nur die Fotos anschaut, kommt er nicht umhin, dabei etwas zu lernen. Die hervorragenden Schwarzweiß-Fotos sind perfekt mit dem Text auf der gegenüberliegenden Seite synchronisiert. Mit detaillierten Anweisungen und Dutzenden von aussagekräftigen Fotografien zerlegt Krieger diese geheimnisvolle Kunst in verständliche und nachvollziehbare Schritte, die den blutigen Anfänger von Schnurknäueln auf dem Boden zu graziösen Schlaufen in der Luft führen. Und auch der alte Hase wird Fortschritte machen, sich nicht mehr mit Zehn-Meter-Würfen quälen, sondern erheblich mehr Schnur mit geschickten Doppelzügen über das Wasser werfen.
Viele Fliegenfischer glauben, das Werfen ausreichend zu beherrschen. Haben sie dieses Buch gelesen, sind sie oft erstaunt, dass sie - ohne sich anzustrengen - weiter und präziser werfen können. Fliegenwerfen ist keine Kunst, wenn man weiß, wie es funktioniert. Und genau das beschreibt Mel Krieger auf hervorragende Weise.
Die Originalausgabe wurde bereits vier Mal neu aufgelegt und bisher ins Spanische, Schwedische, Norwegische, Dänische und Japanische übersetzt. Weltweit wird dieses Buch als Lehrprogramm in Fliegenfischerschulen eingesetzt.
Dieses inzwischen klassische Lehrwerk über das Fliegenfischen gehört in die Bibliothek eines jeden Anglers."
Das sagt Amazon.de zu diesem Buch.

Günter Feuerstein schrieb in seinem Nachruf auf den 2008 verstorbenen Krieger "Mel Krieger war eine faszinierende und zugleich charismatische Persönlichkeit und der genialste Motivator unter den Instruktoren, der mir bislang begegnet ist. Er galt als Showman unter den Instruktoren, war nie um einen Scherz verlegen und hat viel zur Verbreitung unserer Passion rund um den Erdball beigetragen." (Der ganze Nachruf ist hier nachzulesen)

Was soll ich da noch sagen? Ich hatte weder das Vergnügen Mel Krieger persönlich kennen zu lernen, noch maße ich mir an über die Lehrer-Qualitäten einer solchen Fliegenfisch-Lichtgestalt zu urteilen. Von mir deshalb nur soviel: das Buch ist wirklich perfekt für Fliegenfischer jedweder Klasse und Wurfperfektion, die Grundlagen des Materials und auch des Fliegenfischers (Körperhaltung usw.) werden genauso wie ausgefeilte Präsentationswürfe schlüssig und bildhaft verständlich dargestellt.

Und um auch abschließend mit Zitaten nicht zu geizen, noch eines aus einer Amazon-Rezension:
"Ein Buch für ein ganzes Fliegenfischerleben."

tl,
gue

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Freitag, 18. November 2011

Fazit 2011/Ausblick 2012

2011 kam schon was zusammen ...
Wie ja schon in meinem Saisonabschlussbericht von der wunderschönen Steyr kürzlich angekündigt, war es das bei mir mit der aktiven Fischerei für 2011 erstmal. Die Ruten sind verstaut, die Schnüre gereinigt, die Streamer und die Fliegen getrocknet und auch die ersten Stunden am Bindestock habe ich schon hinter mir.

Also höchste Zeit um
a) ein kleines Fazit über das fischereiliche 2011, bzw.
b) die feine Aufgabe der Planung meines Angeljahres 2012 zu beginnen.

Gut. Also ein 2011er-Fazit. Ja. Wie war denn nun das Fliegenfisch-Jahr 2011? Also auf alle Fälle intensiv.  Grob geschätzt bin ich etwa 40 Mal mit der Rute los. Zugegeben, nicht immer mit dem Flugangel-Gerät und auch nicht immer den ganzen Tag, aber summa summarum kam ich auf ungefähr 25-30 Fliegenfisch-Einsätze. Ohne jetzt auf die Planung für 2012 vorweggreifen zu wollen, das Verhältnis Spinn- vs. Fliegenfischen wird sich im nächsten Jahr nochmals deutlich einseitiger in Richtung Flugangelei gestalten.

Ich hatte 2011 das Vergnügen in fünf Ländern der Fischwaid zu fröhnen. Nach dem anglerischen Jahresbeginn in Thailand, und nicht nur einem Mekong-Wels über 30 Kilo folgten über die warmen Sommermonate noch Ausflüge an den tschechischen Lipno, nach Bayern und ein (angeltechnisch) ergebnisloser Kurz-Trip nach Ungarn, der dafür allerdings in Punkto "Hangover"-Remake auf österreichisch/ungarisch auch seinen legendären Ansatz hatte. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Gewässer-Auswahl stellte sich somit sehr vielseitig dar, meist bediente ich mich dabei Tageskarten. Dies ganz einfach um ein möglichst breites Spektrum zu befischen und auch kennenlernen zu können. Einzige Saisonkarte ist/war die der Fischach in Seekirchen bei Salzburg, welche trotz der Occassion von 90 € ausser für Casting-Übungen gänzlich sinnentleert war.

Auch die Anzahl der verschiedenen gefangenen Spezies kann sich (zumindest für meine eigenen Maßstäbe) absolut sehen lassen. Von Salmoniden in verschiedensten Ausprägungen, über Zander, Barsch und Hecht bis hin zu Tintenfischen, Silver fish (der thailändische Fischer wusste kein anderes Wort dafür) und Mekong-Welsen war eine breite Palette dabei. Am meisten Freude machte mir Esox lucius, von welchem ich heuer fünf Exemplare an den Streamer und nochmals fünf an Gummifisch/Jerkbait bitten durfte.

Insgesamt waren es somit über 15 Gewässer, bei/in welchen ich 2011 mein Glück versuchte
(die Links führen zu den Fangberichten):
Nun denn, die Bilanz ist somit schon mal höchst erfolgreich. Jetzt geht es an die Planung des kommenden Jahres, was steht denn so an? Die Fixposten mal zuerst: nach intensiver Online- und gue-interner Diskussion hab ich mich dazu entschlossen die Saalach in Salzburg als "Heimatrevier 2012" zu wählen. Da es hier mit den Saisonkarten allerdings nicht so einfach ist, wird 2012 mal eine Zehn-Tages-Karte genommen, die normale Wartezeit für eine Saisonkarte beträgt hier 2-3 Jahre. Dafür ist man dann aber einer von 40 Jahreskartenbesitzern für ein gut 11 km langes Revier, was meiner Meinung nach ja auch wieder vertretbar ist.

Und es gibt noch ein paar weitere Fixstarter für 2012:
  • Etrachsee & Etrachbach/Steiermark
  • Förchensee/Bayern
  • mein supa-dupa Hechtsee
  • Steyr/Oberösterreich
  • Berchtesgadener Ache/Bayern
  • Ramsauer Ache/Bayern
  • ev. Big Game-Fishing auf den Kap Verden (ist gerade noch in Planung bzw. partnerschaftlicher Prüfung)
  • und vielleicht bietet sich ja noch ein kurzer Auslands-Flugangel-Trip an, hier wären zum Beispiel Schwedens Schärengärten oder ein sonstiges Land im Norden oder eventuell auch Kroatien ein Thema, ich hab mich diesbezüglich auch schon ein bisschen in Online-Foren umgehört. (siehe die Threads auf angelforum.at bzw. derfliegenfischer.at)
Ich denke dieser Text wird wahrscheinlich ein lebendes Dokument, welches sich in den nächsten Montaten noch das eine oder andere Mal verändern wird, aber bislang kann ich mal über meine 2012er Planung absolut nicht klagen.

tight lines,

gue

    DVD-Tipp für kalte Winterstunden (pt.2)




    "Eastern rises", ein  gelungener Fliegenfisch-Abenteuer-Film aus dem wilden Kamtschatka inkl. Vodka, Bären und riesigen mäusefressenden Salmoniden sowie der einen oder anderen Weisheit fürs Leben... 

    tl,
    gue

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    Donnerstag, 17. November 2011

    quotes (#1)

    "Calling Fly Fishing a hobby is like calling Brain Surgery a job."

    Paul Schullery

    Carp on the Fly


    auch interessant, und eventuell auch mal versuchbar.

    tl,

    gue

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    Dienstag, 15. November 2011

    DVD-Tipp für kalte Winterstunden (pt.1)


    Die DVD "Casts that catch fish" ist wirklich absolut empfehlenswert für die kalte Jahreszeit um (zumindest als Betrachter) ein bisschen seine Einhand-Castings-Skills samt den Präsentationswürfen zu verbessern. Technisch sehr gut gemacht, schön und schlüssig erklärt und das alles an einem echten Traum-Wasserl...

    tl,
    gue

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    Samstag, 12. November 2011

    Pike on the Fly with Barry Reynolds


    alleine die mächtigen Bugwellen sind es wert sich dieses Video anzusehen! Und für die Ungeduldigen: ab 4:14 wird es richtig sehenswert, die (zumindest für mich) spektakulärste Attacke gibts bei 4:30, vor allem in Kombination mit der perfekten Köderführung...

    tl,
    gue

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    Freitag, 11. November 2011

    Buch-Tipp für kalte Winterstunden (pt.1)

    Bild: Penguin (Non-Classics)

    Obwohl ich das Wort nicht gerne gebrauche, ist "let my people go surfing" eine echte Pflichtlektüre für Menschen, welche sich ein bisschen mehr Gedanken um Ihre Umwelt im hier und jetzt, und vor allem auch in zukünftiger Hinsicht machen. 

    Patagonia-Gründer und immer-noch-Chef Yvon Chouinard hat mit diesem Buch ein ökonomisches Pamphlet für den sinnvollen Umgang mit unser aller Ressourcen verfasst, und stellt zugleich viele Fragen zu Sinn und Unsinn des gegenwärtig vorherrschenden Konsumwahns mit all seinen Ausprägungen. Zusätzlich beinhaltet der erste Teil von "let my people go surfing" noch die Biographie des Kletterers, Fliegenfischers und Surfers Chouinard.

    Und wem es beim Thema Umweltschutz ohnehin ernst ist: Hier kann man sich zu Patagonias Common Threads Initiative zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks verpflichten. Der Grundsatz dahinter: Reduzieren. Nichts kaufen, was man nicht braucht. Reparieren: Was sich noch reparieren lässt, sollte auch repariert werden. Weiterverwenden: Mit anderen teilen. Und erst wenn sonst nichts mehr geht, wird recycelt. 


    tl, 
    gue

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    Sonntag, 6. November 2011

    Saisonabschluss an der Steyr (OÖ) - mit Rätsel

    Sensationelle Stimmung an sensationellem Wasser.
    Ich weiß ja nicht wie es euch dabei geht, aber der Saisonabschluß hat für mich schon etwas wehmütiges auch. Immerhin geht sie jetzt los, die fischfreie Zeit. Keine Roll-, Parachute- oder auch Schlangenwürfe mehr. Kein irrgeleitete-Fliegen-aus-dem-Baum/Strauch/Busch-klauben. Kein Singen und Pfeifen in völliger Einsamkeit, nur mit sich und dem Wasser (ja, das mach ich). Und vor allem für eine längere Zeit kein gedankliches "Fish on" rufen in/an unglaublich beeindruckend schönen Gewässern (gedanklich deshalb, weil ich ja meistens alleine unterwegs bin. Immerhin geht es (in meinem Fall) um 125 Tage. Das sind 0.342466 Jahre. Oder auch 3.000 Stunden. Beeindruckende 180.000 Minuten. Unvorstellbare 10.800.000 Sekunden. Selbst Jules Verne wäre in dieser Zeit 1,6 Mal um die Welt gereist. Man bemerkt bereits die winterliche Langeweile, kombiniert mit träger Internet-Recherche. Jaja, da kann man(n) schon sentimental werden.

    Wehmut gepaart mit unglaublichem Wasser = nicht mehr ganz so schlimm ;-). Und nein, das ist kein Finger-Geheimzeichen meinerseits, sondern ich beim Fliege-Anbinden.
    Muss er aber auch nicht. Viel besser ist es doch sich den letzten Flugangel-Tag der Saison etwas zu gönnen. Ein tolles Wasserl zum Beispiel.

    Samstag, 5. November 2011

    (eventuell) wissenswert...


    Man hört ja die verschiedensten Geschichte über die (möglichst schmerzfreie) Entfernung von fehlgeleiteten Haken aus dem Fleisch des Anglers. Steve Edge. sicherlich einer der exzentrischten Fliegenfischer auf diesem Planeten hat eine eigene Technik dazu entwickelt.

    tl (und wenige dieser Einsätze),
    gue

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    Mittwoch, 2. November 2011

    Status quo

    Bin in Vorbereitung auf den Saisonabschluss-Wochenend-Trip, schönes Gefühl. Freu mich auf starke Forellen und Äschen an einem oberösterreichischen Top-Wasser.

    Bericht folgt selbstverständlich nächste Woche...

    einstweilen tight lines,

    gue

    Dienstag, 1. November 2011

    manchmal gibt es Tage ... (pt.3)


    Das nennt man dann wohl echte Leidenschaft...

    tl,
    gue

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