Freitag, 18. November 2011

Fazit 2011/Ausblick 2012

2011 kam schon was zusammen ...
Wie ja schon in meinem Saisonabschlussbericht von der wunderschönen Steyr kürzlich angekündigt, war es das bei mir mit der aktiven Fischerei für 2011 erstmal. Die Ruten sind verstaut, die Schnüre gereinigt, die Streamer und die Fliegen getrocknet und auch die ersten Stunden am Bindestock habe ich schon hinter mir.

Also höchste Zeit um
a) ein kleines Fazit über das fischereiliche 2011, bzw.
b) die feine Aufgabe der Planung meines Angeljahres 2012 zu beginnen.

Gut. Also ein 2011er-Fazit. Ja. Wie war denn nun das Fliegenfisch-Jahr 2011? Also auf alle Fälle intensiv.  Grob geschätzt bin ich etwa 40 Mal mit der Rute los. Zugegeben, nicht immer mit dem Flugangel-Gerät und auch nicht immer den ganzen Tag, aber summa summarum kam ich auf ungefähr 25-30 Fliegenfisch-Einsätze. Ohne jetzt auf die Planung für 2012 vorweggreifen zu wollen, das Verhältnis Spinn- vs. Fliegenfischen wird sich im nächsten Jahr nochmals deutlich einseitiger in Richtung Flugangelei gestalten.

Ich hatte 2011 das Vergnügen in fünf Ländern der Fischwaid zu fröhnen. Nach dem anglerischen Jahresbeginn in Thailand, und nicht nur einem Mekong-Wels über 30 Kilo folgten über die warmen Sommermonate noch Ausflüge an den tschechischen Lipno, nach Bayern und ein (angeltechnisch) ergebnisloser Kurz-Trip nach Ungarn, der dafür allerdings in Punkto "Hangover"-Remake auf österreichisch/ungarisch auch seinen legendären Ansatz hatte. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Gewässer-Auswahl stellte sich somit sehr vielseitig dar, meist bediente ich mich dabei Tageskarten. Dies ganz einfach um ein möglichst breites Spektrum zu befischen und auch kennenlernen zu können. Einzige Saisonkarte ist/war die der Fischach in Seekirchen bei Salzburg, welche trotz der Occassion von 90 € ausser für Casting-Übungen gänzlich sinnentleert war.

Auch die Anzahl der verschiedenen gefangenen Spezies kann sich (zumindest für meine eigenen Maßstäbe) absolut sehen lassen. Von Salmoniden in verschiedensten Ausprägungen, über Zander, Barsch und Hecht bis hin zu Tintenfischen, Silver fish (der thailändische Fischer wusste kein anderes Wort dafür) und Mekong-Welsen war eine breite Palette dabei. Am meisten Freude machte mir Esox lucius, von welchem ich heuer fünf Exemplare an den Streamer und nochmals fünf an Gummifisch/Jerkbait bitten durfte.

Insgesamt waren es somit über 15 Gewässer, bei/in welchen ich 2011 mein Glück versuchte
(die Links führen zu den Fangberichten):
Nun denn, die Bilanz ist somit schon mal höchst erfolgreich. Jetzt geht es an die Planung des kommenden Jahres, was steht denn so an? Die Fixposten mal zuerst: nach intensiver Online- und gue-interner Diskussion hab ich mich dazu entschlossen die Saalach in Salzburg als "Heimatrevier 2012" zu wählen. Da es hier mit den Saisonkarten allerdings nicht so einfach ist, wird 2012 mal eine Zehn-Tages-Karte genommen, die normale Wartezeit für eine Saisonkarte beträgt hier 2-3 Jahre. Dafür ist man dann aber einer von 40 Jahreskartenbesitzern für ein gut 11 km langes Revier, was meiner Meinung nach ja auch wieder vertretbar ist.

Und es gibt noch ein paar weitere Fixstarter für 2012:
  • Etrachsee & Etrachbach/Steiermark
  • Förchensee/Bayern
  • mein supa-dupa Hechtsee
  • Steyr/Oberösterreich
  • Berchtesgadener Ache/Bayern
  • Ramsauer Ache/Bayern
  • ev. Big Game-Fishing auf den Kap Verden (ist gerade noch in Planung bzw. partnerschaftlicher Prüfung)
  • und vielleicht bietet sich ja noch ein kurzer Auslands-Flugangel-Trip an, hier wären zum Beispiel Schwedens Schärengärten oder ein sonstiges Land im Norden oder eventuell auch Kroatien ein Thema, ich hab mich diesbezüglich auch schon ein bisschen in Online-Foren umgehört. (siehe die Threads auf angelforum.at bzw. derfliegenfischer.at)
Ich denke dieser Text wird wahrscheinlich ein lebendes Dokument, welches sich in den nächsten Montaten noch das eine oder andere Mal verändern wird, aber bislang kann ich mal über meine 2012er Planung absolut nicht klagen.

tight lines,

gue

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