Sonntag, 12. Februar 2012

Tackletest: Greys GX500



Bei Fliegenrollen unter € 100,- bin ich normalerweise skeptisch. Nicht weil ich unbedingt teures Zeug mit mir herumschleppen möchte, aber weil Qualität eben im Normalfall auch ihren Preis hat. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich ja die Regel. Und genau so eine Ausnahme möchte ich euch hier vorstellen: die Greys GX500-Fliegenrolle zum echten Kampfreis von € 69,90!







Da ich nicht sicher war, ob die schwerere Fliegenfischerei auf größere Räuber wie Hecht und Konsorten so mein Ding ist, stand bei der Auswahl des dazugehörenden Tackles vor allem das zu schonende Budget im Fokus. Mit der Greys GX500 fand ich eine ansprechende Kombi aus guter Qualität und einem echten Kampfpreis. Die Optik kam dabei etwas... naja... zu kurz. Ein bisschen Plastikbomber-Charme umgibt die Rolle aus Aluminium-Druckguss. Vor allem das große (aber durch die Größe auch sehr gut bedienbare) Bremseinstellrad ist wohl an dem Eindruck schuld, tut aber natürlich der Funktion der Rolle keinen Abbruch.

Eine Besonderheit der GX500 ist das Identifikations-System für Fliegenschnüre auf der Spulen-Rückseite. Die – mit der Rolle und den beiden zusätzlichen Spulen – mitgelieferten roten Plastikstifte können in die Spulen eingesetzt werden und bieten 18 verschiedenen Fliegenschnurtypen, -klassen, -sinkraten eine deutliche und somit auch unverwechselbare Kennzeichnung. Der dazugehörende Spulenwechsel geht genauso wie die Umstellung von Links- auf Rechtshandbetrieb rasch und unkompliziert über die Bühne.

Alles in allem im wahrsten Sinn des Wortes eine runde Sache. Lediglich der verstärkte Kunststoffeinsatz beschert der GX500 im Tackle News-Test einen Punkteabzug und somit ein Ergebnis auf 4 von 5 Punkten.

Weiter Info zu der Rolle gibt es hier. (englisch)

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