Freitag, 23. März 2012

Trübe Milch statt klarer Schnaps

Was ist hier los?
Nachdem der erste Saalach-Besuch das vergangene Wochenende pünktlich zum Saisonstart schon nicht so schlecht gelaufen ist, dachte ich mir, dass ich es eine Woche später gleich wieder versuchen sollte. Leider hatte ich dieses Mal auf eine Besichtigung am Vortag aus Zeitmangel verzichtet, und prompt bekam ich die Rechnung dafür als ich gegen 07.00 Uhr bei 2 Grad (gefühlt allerdings ganz woanders) am Wasser ankam. Das der Vorabend noch dazu ein feucht-fröhlicher war half in dem Moment auch nicht.

Der Wasserstand hatte sich um ca. ein Drittel erhöht, das Wasser selbst war schmelzwassergetrübt milchig mit einer Sichtweite von wenigen Zentimetern. Was nun? Der Tag war bereits eingetragen und nach wenigen Minuten bereits wieder abziehen kam alleine ob des grandiosen anbrechenden Wetters nicht in Frage. Wenigstens hatte ich mir am Weg heissen Kaffee geholt und setzte mich nun erst mal um meine Situation zu überdenken.
Da ich am Revier Saalach noch Neuling bin, lag die Lösung nahe: eine Revierbegehung samt hie und da ein bisschen Casting und viel Fotografie. Das Ergebnis seht ihr folgend...  

 

Frühlingserwachen kündigt sich an.
Ein katzengroßes Eichhörnchen hat mich kurz begleitet.


Was soll ich sagen, ich steh einfach auf diese Casting-Bilder mit dem Selbstauslöser... :-)




Sieht aus wie im Drill, war es aber leider nicht...


Gänzlich ohne Fischkontakt folgte nach rund siebenstündiger Wanderung doch die Einsicht, dass fliegenfischereilich hier und heute nichts mehr passieren wird. Zwei - den Wasserstand kontrollierende - Fischerkollegen erzählten mir zudem, dass sich dies die nächsten Wochen auch nicht ändern wird. Wenigstens weiß ich es jetzt im vorhinein... ;-)



Tight lines, 

gue

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