Freitag, 20. Juli 2012

quotes (#18)

"Nothing grows faster than a fish from when it bites until it gets away."

Anonymous

Donnerstag, 19. Juli 2012

Mit "Kirschen" auf Aitel/Döbel

Kapitaler Döbel in der Fischach bei Bergheim.
Ich bin auf der Rudi Heger Homepage auf einen interessanten Praxisbericht gestoßen. Und zwar geht es um das Fliegenfischen auf Döbel (bzw. in unseren Kreisen meist Aitel genannt). An und für sich ja noch nicht das Hammer-Thema,  schließlich werden die meisten Flugangler, die nicht nur in reinen Salmonidengewässern fischen schon die eine oder andere Bekanntschaft mit den Dickköpfen gemacht haben. Spannend ist hingegen das WIE. Nämlich mit Kirsch-Imitationen, sogenannten "Chrystal Cherries".  Lange Rede, kurzer Sinn, meine "Chrystal Cherrie"-Bestellung ist bereits getätigt, vor allem in der heissen Sommerzeit (so diese heuer nochmal kommt) sind die obstliebenden Karpfenartigen ja oftmals Tagesretter.

Den ganzen Bericht dazu gibt es hier. Wenn ich selbst Erfahrungen mit den Fake-Kirschen gemacht habe, wird dies natürlich ebenso zu lesen sein. 

Einstweilen tight lines,

gue

Sonntag, 15. Juli 2012

Catch the moment - Fliegenfischen in Neuseeland


5 Wochen in Neuseeland im Jänner/Februar 2012. Ein Fliegenfischer. Eine GoPro Hero 2. Knapp 20 Minuten wunderschöne Bilder.
Mehr Infos gibt es hier.

tight lines,

gue

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Weitere Videos und DVD-Tipps gibt es hier

Samstag, 14. Juli 2012

Chernobyl Ant

Mangels befischbarem Gewässer habe ich mich die Tage mal am Bindetisch an den - zumindest ihrem Ruf nach - Wunderwuzzis, den Chernobyl Ants versucht. Bin gespannt auf die ersten Erfahrungen. Ich meine jetzt allerdings weniger das Binden (den überschaubaren Binde-Schwierigkeitsgrad beweist auch die folgende Video-Anleitung), sondern eher das Angeln.


Aufgrund eines Materialengpasses meines Tackle-Dealers wurden es erstmals allerdings rein  orange Atom-Ameisen. Dafür hab ich noch ein paar Brotfliegen dazu gebunden. Aber seht selbst:

tight lines,

gue

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Weitere Videos und DVD-Tipps gibt es hier

it´s a SHARK!!!


Alter Schwede, das nenn ich Überraschungsmoment - bitte unbedingt den Ton einschalten :-D

tight lines,

gue


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Weitere Videos und DVD-Tipps gibt es hier

Donnerstag, 12. Juli 2012

5.000 Views auf Gue Fly Fishing!

Geschafft, der 5.000er ist tatsächlich geschafft!


I got my name in lights with notcelebrity.co.uk

Über 5.000 Mal wurden die Berichte auf Gue Fly Fishing mittlerweile also angeklickt. Und das in gut achteinhalb Monaten. Für mich absolut ein Grund stolz zu sein. Und auch ein Grund um den Taschenrechner ein bisschen glühen zu lassen...

264 Tage besteht der Blog also nun. Das sind 8 Monate, 20 Tage. Oder 37 Wochen und 5 Tage. Auf alle Fälle eine ganze Weile. Banal gerechnet (Views durch Tage) komme ich auf knapp 19 Views pro Tag. Eine Zahl die wohl noch deutlich Luft nach oben hat. Und genau daran wird weiter gearbeitet. Mangels vernünftigen Wasserverhältnissen momentan leider eher weniger durch Fangberichte, dafür allerdings mehr durch Tackle-Tests und anderen Infos aus der Szene.

Nun denn, ich freu mich auf die nächsten 5.000 – mal sehen wann ich dieses Jubiläum feiern kann und eine fünfte Ziffer in meinem View-Counter installieren darf. ;-)

Einstweilen tight lines und vielen Dank für euer Interesse,

gue

Dienstag, 10. Juli 2012

Tackletest: Watschuh Chota Creek

Copyright: Rudi Heger
Gut,  günstig, robust.

Da ein Tackletest allerdings nicht nur aus drei Wörtern bestehen sollte, breite ich mich gerne noch ein bisschen mehr über den Chota Creek-Watschuh aus. ;-)

Mit relativ geringem Gewicht und weicher Polsterung erfüllt der Chota Creek eigentlich schon relativ alles was meine Ansprüche an einen Watschuh erfüllen. Da ich meistens an relativ rutschigen Stein- und Felsuntergründen unterwegs bin fiel auch die Entscheidung für die Ausführung mit Filzsohle ohne größere Schwierigkeiten.

So weit, so gut. Mit 89,90 € ist der Watschuh tatsächlich eine Occasion, im - von mir gekauften - Set mit Wathose macht der Kombi-Preis dann so richtig Laune. Wie die Wathose (hier gehts zum Tackletest ebendieser) ist auch der Watschuh mittlerweile in seiner zweiten Einsatz-Saison, die verstärkte Schuhspitze bzw. der verstärkte Fersenbereich leisten ebenso wie die Filzsohle gute Dienste und zeigen noch keine gravierenderen Beschädigungen.

Die zwischen der Filzsohle und dem Innenschuh eingenähte 1 cm dicke Dämpfungsschicht wirkt sensationell, selbst bei längeren Wanderungen über Stock und Stein lässt der Chota Creek kein Jammern aufkommen.

Einziges Manko an dem günstigen Wunderwuzzi: er trocknet unglaublich langsam. Vor allem bei Einsätzen im Spätherbst/Winter/Frühjahr ist es tagelanges Geduldsspiel den Schuh trocken zu bekommen bevor sich die Schimmels samt Nachwuchs ihr neues Wohnzimmer gemütlich einrichten.

Alles in allem ein guter Watschuh zu einem fairen Preis, der baugleiche Kollege Chota Citico lässt sich dann auch zusätzlich noch mit einschraubbaren Spikes pimpen, kostet allerdings auch gleich 30 Euros mehr.

Tight lines,

gue

Montag, 9. Juli 2012

Neue Ausgabe von Angelfieber - Angelmagazin

www.angelfieber.com
Heute ist die Sommer-Ausgabe von Angelfieber, dem österreichischen Online-Angelmagazin erschienen. Mit dabei ist dieses Mal auch mein Artikel "Schuhplattler statt Fastfood" über das Fliegenfischen an kleinen Gebirgsbächen.

Außerdem gibt es noch interessante und spannede Berichte unter anderem über das Fischen in Uganda, Tipps & Tricks für das Filmen am Wasser oder auch einen Bericht vom Wiener Donaukanal. Reinklicken lohnt sich also auf alle Fälle...

tight lines,

gue

Sonntag, 8. Juli 2012

Tackletest: Patagonia Watermaster 2011 Wathose

Die Patagonia Watermaster ist sowohl im Sommer ...
Nur wenig ist beim Fliegenfischen so elementar wie eine gute Wathose. Nicht nur aufgrund der eingeschränkten Wurfweite ist es für Herr und Frau Flugangler unumgänglich den direkten Weg ins Wasser zu suchen. Es ist oftmals auch ein deutlich intensiveres Natur-Erleben was die Waterei so spannend/schön macht.


Gerade in Fließgewässern ist das Gefühl bis zur Hüfte und manchmal auch darüber hinaus direkt im Wasser zu stehen ein schwer beschreibbares, aber wunderschönes. Vor allem FliFi-Rookies machen dabei oft den Fehler sofort so weit als möglich zu waten und vergessen dabei die Tatsache, dass das Gute (= die Fische) oftmals so nah (= direkt am Ufer) liegt, aber das ist eine andere Geschichte.

Samstag, 7. Juli 2012

"Tackle"-Test: Fly Fishing-Apps fürs iPhone

Hundertausende Apps gibt es mittlerweile für das iPhone. Für nahezu jedes Thema findet sich  im itunes-App-Store ein (bzw. meistens mehrere) Applikationen für den mobilen Begleiter mit dem angebissenen Apfel auf der Rückseite. Wenig verwunderlich also, das es dabei auch für uns Flugangler einiges gibt.
copyright:Apple

 Jetzt stellt sich nur die Frage: Welche App taugt was und welche ist so sinnvoll wie eine Fieberblase?

Mittwoch, 4. Juli 2012

quotes (#17)

"There's a fine line between fishing and just standing on the shore like an idiot."
 
Steven Wright
 

Sonntag, 1. Juli 2012

Bescheidene Wasserverhältnisse und Fremgehereien

Wo fang ich an. Mein 2012-Stammwasser, die Saalach lässt mich schmelzwasser- und murenabgangsbedingt trüb und mit zu hohem Wasserstand immer noch im Stich. Das ist gemein. Und ja, ich fühle mich ernsthaft von ihr vernachlässigt. So kann man doch nicht umgehen mit mir, oder?

Gut, ja, ich hab ein bisserl Forellen bei einem befreundete Pärchen mit glasklarem Fischteich ärgern können. Und ja, diese Forellen hab kurze Zeit später gegrillt auch vorzüglich geschmeckt. Aber es ist halt schon etwas anderes. Ich fühl mich einfach im Stich gelassen.

Beim Fremdgehen erwischt, aber Spaß hats gemacht.
Und dann, ja dann ist es eben passiert. Ich ... bin ... ähm ... ach was solls, ich sag es einfach frei heraus: ich bin (dem Fliegenfischen) fremdgegangen. Mit allem was dazu gehört. Ja, ich weiß, es ist Wahnsinn. Aber ich muss noch etwas loswerden: es hat Spaß gemacht, und das nicht zu knapp.;-)

Ich war also mit zwei Kumpels Karpfenfischen. Ein ganzes Wochenende lang. Bei ein paar Teichen in Oberösterreich. Details bezüglich der Rigs undsoweiterundsofort erspare ich euch jetzt allerdings lieber, es gibt hierzu sicherlich tausendere kompetentere Petrijünger als mich, und bevor ich hier den größten Topfen erzähle, lass ich es lieber gleich. Nur kurz soviel: innerhalb von zwei Tagen Non-Stop-Fischerei konnte ich 5 Karpfen und eine wunderschöne Schleie überlisten. Sagte ich eigentlich schon, dass es Spaß gemacht hat? Bezüglich der Größen der Fische kann ich  - mangels Erfahrungswerte - leider keinerlei kompetente Auskunft geben, im grinsenden Bild oben seht ihr allerdings das größte Exemplar des Wochenendes.

Natürlich bin ich kurz darauf reumütig zurück zur Saalach. Und natürlich ist noch keine wirkliche Besserung in Sicht. Dank Murenabgängen, den letzten Schmelzwasserresten und einigen Gewittern in jüngerer Vergangenheit ist die Saalach immer noch nahezu unbefischbar. Gut, was macht der ambitionierte Fliegenfischer also, nachdem er sich am Wochenende - zumindest mit einem leichten Anschein von Hoffnung - um fünf aus dem Bett gequält hat und um kurz vor sechs am Ufer wiederfindet?

Ich für meinen Teil finde immer mehr Gefallen an der Fotografierei und hab die nächsten paar Stunden halb fliegenfischend/halb fotografierend verbracht. Folgend ein paar Eindrücke. Und ja, natürlich stirbt die Hoffnung zuletzt und spätestens der Herbst wird mich für die darbende Gegenwart hinwegtrösten...

tight lines,

gue

Kurz nach sechs Uhr morgens: der Hut sitzt, die Zigarette brennt, das Wasser ist bescheiden.

Wunderschön: Saalach im Morgengrauen.

Wenn fischtechnisch nix geht müssen eben wieder die Castingfotos herhalten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Warten auf den Biss.

Lesetipp: Fischen in den Alpen

Copyright: Blinker
Die Schweizer Angelzeitschrift "Petri Heil" hat kürzlich gemeinsam mit dem "Blinker" ein Sonderheft unter dem Titel "Fischen in den Alpen" veröffentlicht, das durchaus auch für uns Fliegenfischer eine interessante Lektüre darstellt.

Auf 100 Seiten werden die hauptsächlichen Zielfische der Alpenregionen auf anschauliche Art & Weise beschrieben, aber auch die Fischerei mit verschiedensten Methoden kommt selbstverständlich nicht zu kurz. Zu nahezu jeder vorgestellten Spezies gibt es zudem gleich einen Gewässertipp in jedem Mitgliedsland der D-A-CH-Region.

Klarerweise ist die Ziel-Leserschaft großteils bei Salmonidenfans zu finden, aber auch die Pirsch auf Freiwasserhechte findet genauso in dem Heft Platz, wie auch exotischeres, so z.B. die Eisangelei auf Namaycush in den Bergseen der Eidgenossen.


Mit knapp 10 Euro ist das Heft sicherleich kein Schnäppchen, doch bietet es meiner Meinung genug Information und auch Lesespaß um hier als sommerlicher Lesetipp erwähnt zu werden.

tight lines,

gue

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