Freitag, 31. August 2012

still waiting (and wishing)

Da die letzten Angeltage in der Steiermark und Oberösterreich doch auch immer wieder von relativ intensiver Fotografierei geprägt waren, habe ich gestern zusammen mit einem Angelkollegen mal einen Abstecher an mein 2012-Hausgewässer, die Saalach (bisherige Fangberichte gibt es hierhier und hier), gemacht ohne viel zu fotografieren. Klar, ein paar Aufnahmen gehen immer (siehe links) ;-)

Trotz immer noch bescheidenen Wasserverhältnissen fingen wir nicht schlecht, der Großteil der überlisteten Salmoniden war allerdings der Kinderstube anzurechnen.  In einem strömungsberuhigten Pool war sogar kurzzeitig die Fischerei mit Trockenfliegen erfolgreich, was neben Nymphen- und Streamerfischerei eine willkommene Abwechslung war. Da es heute schon wieder aus Kübeln schüttet heisst es nun (wiedermal) warten und hoffen. Auf besseres Wetter und (vor allem) vernünftige Wasserverhältnisse.

tight lines,

gue


Montag, 27. August 2012

Tungsten-Underwater-Popper


In Zusammenarbeit mit den Pro-Guides haben die Jungs (& ev. auch Mädls) von Inselcrew.de Tungsten-Underwater-Popper für den raubenden Unterwasserjäger von heute entwickelt. Aufgrund der Hakengröße zwischen 6 und 10 würde ich mal Salmoniden & Barsche als primäre Ziele sehen.

Zitat von Inselcrew.de:
Wie der Name schon verrät handelt sich um Popper-Streamer welche Unterwasser eingesetzt werden. Wir verwenden Tungstenperlen und Tungstenconeheads um die Popper auf Tiefe zu bringen. Die Popperschaufel verdrängt extrem viel Wasser und spricht somit selbst in etwas trüberem Wasser das Seitenlinienorgan des Fisches an.  Die Popper haben wir als Wooly-Bugger, Zonker und Muddler in den fängigsten Farben in bester Qualität. Somit decken wir das gesamte Spektrum ab. Wir imitieren äußerst realistisch: kleine Fische, Mühlkoppen, flüchtende Fische an der Wasseroberfläche.
Kleiner Tipp: Wenn man an der Popperschaufel mit Seitenschneider ca. ¼ wegschneidet läuft der Tungsten-Underwater-Popper im Wasser zick-zack. Hierdurch wird der Reiz auf die Fische noch weiter erhöht.
Das Video (oben) zeigt 4 erfolgreiche Fangmethoden:
Klassische Zonkerführung (imitieren eines kranken Fisches), Führen als Mühlkoppe, Wooly-Buggerführung (flüchtender Fisch) und Popperführung (springender flüchtender Fisch).

Ich denke nicht uninteressant, meine Bestellung ist in Vorbereitung.

tight lines,
gue

Samstag, 25. August 2012

Wunderbare Tage ...


Morgenstimmung an der Steyr.
Alle Jahre wieder darf ich in diesem Fall fast schon sagen. Alle Jahre wieder nämlich lädt mich mein hochgeschätzter Fliegenfischermentor an sein Hausgewässer ein um ein paar Tage der hochkarätigen Flugangelei zu fröhnen. Hochkarätig nicht unbedingt wegen meinen - mal besseren, aber mal auch schlechteren - Wurfkünsten, sondern wohl eher wegen dem Wasser, an welchem ich dann angeln darf. Im letzten Jahr war es der Saisonabschluss (Bericht gibt es hier), heuer konnte ich dank einiger freier Tage etwas früher anreisen um mich an glasklarem Wasser, völliger Einsamkeit und sehr steigfreudigen Salmoniden zu erfreuen.

Freitag, 24. August 2012

quotes (#20)

"Only an extraordinary person would purposely risk being outsmarted by a creature often less than twelve inches long, over and over again."
Janna Bialek

Donnerstag, 23. August 2012

Das steirische Kanada


Auch wenn die Moderatorin durchaus ansehnlich ist, der Fliegenfisch-Beitrag über die wunderschönen Pijawetz-Gewässer und die darin enthaltene Äschen-Population geht von Minute 1:50 bis Minute 8:58. Ob die Äsche tatsächlich wegen ihres lateinischen Namen so riecht sei allerdings dahingestellt ;-)

tight lines,

gue

Dienstag, 21. August 2012

Tackletest: St. Croix Imperial #3 7ft.

Trotz des günstigen Preises kommt die Rute im hochwertigen Futteral.
Da eines meiner Hauptreviere beim Fliegenfischen ein stark verwachsener Bach - manchmal sogar Bächlein - ist, und ich diese feine Indianerfischerei sehr gerne mag, war ich schon einige Zeit auf der Suche nach einer geeigneten Bachrute. Die Kriterien waren rasch klar: kurz, leicht und dennoch gut zu werfen um auch mal die einer oder andere zweistellige Meterdistanz zu überwinden.

Nach einiger Recherche fiel die Wahl schließlich auf die St. Croix Imperial in #3 und einer Länge von 7 ft. Der größte amerikanische Rutenproduzent war mir des öfteren aufgefallen, schlussendlich gab aber neben dem guten Preis von knapp 200 € auch das - durchwegs positive - Feedback einiger Angelkollegen den Ausschlag zum Kauf.

Sonntag, 19. August 2012

The Magic of Flyfishing - Ausgabe 3

Soeben hat die dritte Ausgabe von The Magic of Flyfishing das Licht des Internets erblickt - Leseempfehlung! Zu finden ist das Magazin unter http://themagicofflyfishing.com.

Besonders freut es mich natürlich auch noch, dass ich mit einem Bild meines letztjährigen Besuches an der Steyr beim The Magic of Flyfishing-Fotowettbewerb den dritten Platz belegen konnte, und das aus über 900 Einsendungen!

tl,

gue

Samstag, 18. August 2012

Wild, bissig, steirisch

Kleiner Hund, neue Rute, unglaubliches Wasser = blöder Grinser.
Ja, da grinst er schon mal, der urlaubende Autor. Schließlich steht er schon bis zu den Knöcheln im schnapsklarem steirischen Gebirgsbach, welches ihn seit nunmehr drei Jahren in seinen Bann zieht. (Mehr über meine Vorliebe zu Gebirgsbächen gibt´s hier.)

Montag, 13. August 2012

quotes (#19)

"The two best times to fish is when it's rainin' and when it ain't."

Patrick F. McManus

Donnerstag, 9. August 2012

Und es hat Boom gemacht ...

Wunderschöne Morgenstimmung.
Wie ja schon das eine oder andere Mal angekündigt, wollte ich schon länger mal einen Versuch mit Oberflächenködern, also Poppern, auf Hecht wagen. Heute war es soweit. Und jetzt, jetzt bin ich süchtig. Und auch mein Puls ist immer noch nicht normal.

Buch-/Download-Tipp: Salzburger Fliegenatlas

Für die Salzburger Fliegenfischer sicherlich nicht ganz uninteressant:

Copyright: Land Salzburg
"Von der Gewässerüberwachung zum Salzburger Fliegenatlas, ein Weg mit besonderem Ergebnis. Der Gewässerschutz untersucht seit Jahrzehnten Salzburgs Bäche und Flüsse auf Abwasser- und Nährstoffbelastungen und auf ihren ökologischen Zustand. Die Insekten des Gewässerbodens sind nicht nur wichtige Anzeiger für den Gewässerzustand, sie sind Filtrierer, Zerkleinerer und Räuber, in Jahrtausende langer Anpassung sortiert nach Wassertemperatur, Strömung und Substrat. Sie sind nicht zuletzt wesentlichster Teil der Fischnahrung. Das Angeln mit Schnur und Haken mit der Verwendung eines raffinierten Köders ist der Menschheit in die Wiege gelegt. Naturköder und kunstvollste Imitate der Natur sollen mit List und Geduld den kapitalen Schuppenträger und seine kleineren Freunde zum Angriff reizen. Als einzigartiges Nebenprodukt der Gewässeraufsichtsarbeit in Salzburg wurden die über 25 Jahre gesammelten Makrozoobenthosdaten von Salzburgs Fließgewässern nach einer intensiven Bearbeitung für das Sondermessprogramm Restwasser und Schwall 2010 auch nach den Kriterien des Fliegenfischens ausgewertet. Der Salzburger Fliegenatlas soll den Fliegenfischern gleichsam „Amtshilfe“ bieten und dem Fischer am Wasser die Entscheidung nach der richtigen Fliege erleichtern."

Ob das "Nebenprodukt" den Preis von 15 Euronen wert ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Und das beste daran: das kann er auch, da der Salzburger Fliegenatlas neben der Bestellmöglichkeit auch gratis zum Download steht. In meinem Fall habe ich mir einfach die für mich interessanten Gewässer ausgedruckt und gut.

Tight lines,

gue

Freitag, 3. August 2012

Kirsch-Fliegen und atomare Ameisen

Geradschenklige Haken der Größe 8.

Wie ja bereits angekündigt möchte ich es in den heissen Monaten mal mit Kirsch-Fliegen auf Aitel/Döbel versuchen. Gesagt, getan, zumindest der (wirklich sehr überschaubare) Job am Bindestock liegt hinter mir.

Gebunden werden die Cherries auf einem Haken der Größe 8, wobei binden hier eigentlich eher eine Übertreibung ist. Im Endeffekt ist die ganze Geschichte in 3 Schritten erledigt, wenn man das Haken in den Bindestock einspannen dazu nimmt, sind es eben vier.




Die vier Schritte zur Kirsch-Fliege.
Also gut. Haken in den Bindestock. eine kleine Grundwicklung drauf, die Genauigkeit ist dabei (ebenso wie der visuelle Aspekt) absolut nebensächlich, der Bindefaden dient lediglich dazu, dass der Kleber besser hält. Danach kurz den Haken aus dem Stock nehmen, die "Kirschen" auf den Haken spießen, wieder in den Bindestock einspannen.

Danach etwas Zap a Gap Sekundenkleber auf die Grundwicklung, die Kirsche auf den richtigen Platz schieben et voilá, fertig ist die Kirschimitation welche mir hoffentlich in naher Zukunft einige kapitale Dickköpfe bringen wird.

Und weil das Ganze wirklich ruck-zuck geht habe ich gleich ein paar Kirschen gemacht.




Da ich ja nun schon am Bindestock saß und nicht unbedingt eine Kirsch-Fliegenlieferung für den Großhandel vorbereiten wollte, habe ich mich abermals an den atomaren Ameisen versucht, zumal ich nun auch in Punkto Farbe der Polycelon-Platten etwas besser ausgerüstet bin. Gebunden wurden die Chernobyl Ants ebenfalls auf geradschenkligen Haken der Größe 8 und auch etwas größer in Größe 6.




Nun ja, ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen, aber entscheidet selbst:

Eigentlich bestehen die Teile ja wirklich fast nur aus Beinen und Farbe. 


tight lines,

gue