Mittwoch, 31. Oktober 2012

Samstag, 27. Oktober 2012

Obi Wan ist gar kein schlechter Caster

Nachdem sich Trainspotter Ewan McGrgor durch seine Hauptrolle in "Salmon Fishing in the Yemen" ja zwangsläufig mit der Fliegenfischerei auseinander setzen musste hat er respektable Casting-Skills entwickelt. Wiewohl die Werferei selbst bei ihm doch recht lieblos aussieht, aber seht selbst:


tight lines,
gue

Freitag, 26. Oktober 2012

Unter dem Oberflächlichen ...


Ja ich weiß, super-philosophischer Titel mit allem Drum und dran.Wobei alles hier eigentlich nicht dabei ist, es geht nämlich in keinster Weise ums Fliegenfischen. Und den Titel kann man statt hochgeistig philosophisch eigentlich auch eher wortwörtlich nehmen. Viel Spaß...

Noch kurz eine technische Nebennotiz: keine Ahnung warum sich das Video (nur bei mir?) bei 2:20 aufhängt, aber einfach manuell ein paar Sekunden vorklicken und weiter geht´s.

tight lines, gue

Donnerstag, 25. Oktober 2012

I have a bream!

Bin gerade über einen französischen Online-Kleidungs-Shop gestolpert, den ich den (eventuell ebenso mitlesenden) Feeder-Angler unter uns keineswegs vorenthalten wollte. "I have a bream" ist ja wohl ein Slogan für sich...

tl,
gue

Montag, 22. Oktober 2012

Predator vs. Fly Fisherman


Schon der Trailer für die neueste Gin-Clear-Media-Produktion bestätigt meine mittlerweile hohen Erwartungen in diese neuseeländische Filmfirma abermals. Und ja, auch das Thema des Films könnte schlimmer sein... ;-) Oder wie drücken es die Damen & Herren von Gin-Clear selbst so treffend aus: "Regardless of the species, a film about fishing for the world's greatest predators is guaranteed to be a visual extravaganza."

tight lines,
Gue

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ein bisschen Eigen-PR ...

... hat ja wohl noch niemandem geschadet. Da ich ja seit kurzem wieder als Journalist im Broterwerb tätig bin, bemerke ich nun verschiedene Verhaltensmuster in ebendiesem Arbeitsalltag:

- sobald sich irgendwie, ja auch nur im entferntesten ein Thema mit Flossen ergibt ... ist es MEINES!
- und wenn dann in einer ebensolchen Geschichte auch noch Bedarf für ein symolhaftes Bild ist, dann ... ja dann findet sich der fliegenfischende Autor eben selbst in der Zeitung wieder. Und um den mystischen so-ganz-verrat-ich-meine-Identität-aber-doch-nicht Clou weiterzuspielen natürlich in einer Aufnahme von hinten ;-)


tight lines,
gue

Sonntag, 14. Oktober 2012

Voodoo? Keine Zeit!

 Ein bisschen Unterwasser-Slimer, ein bisschen Bling Bling.
Alles hat ein Ende, heißt es so schön. Stimmt  wohl auch. Die Raucherei (mittlerweile sind übrigens schon 14 rauchfreie Tage ins herbstliche Land gezogen und knapp 300 Zigaretten NICHT von mir geraucht worden). Der Sommer (ein Blick aus dem Fenster reicht wohl). Und ja, auch die Angelsaison.

In meinem Fall wird heuer sanft vorgegangen (ich brauch ehrlich gesagt nicht noch einen kalten Entzug) und zuerst mal die Hecht-Saison beendet, bevor einige Wochen später allgemein Schicht im Schacht ist, und die Saison bis März 2013 - von der einen oder anderen Huchen-Jagd mal abgesehen - beendet ist.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Lachs-TV




Wie cool ist das denn? Musste man für Lachs-Sichtungen bislang noch strapaziösen Reisen auf sich nehmen, gibt es nun endlich die Couchpotatoe-Variante.  Scherz beiseite: An einem norwegischen Fluss mit gutem Atlantik-Lachsbestand wurden an einigen Pools Unterwasserkameras installiert, die mittels Live-Stream online gestellt werden. Drei Kameras sind unterwasser, eine ist auf das Ufer gerichtet - hier lassen sich auch immer wieder Angelkollegen bei der Lachspirsch beobachten. Bei "Laksen Live" (sensationeller Titel, oder?) gibts das alles rund um die Uhr, und noch dazu gratis.

Hört sich ein bisschen plemplem an, ist es wahrscheinlich auch, aber mit dem nahenden Saisonende sicherlich eine schöne Möglichkeit im Winter die eine oder andere fischige Minute vor dem Laptop zu verbringen.

tight lines,

gue

Endlich!

Geht doch - endlich normale Wasserverhältnisse.
Endlich hat mein heuriges Heim-Gewässer - die Saalach (bisherige Fangberichte gibt es hier, hier, hierhier und hier) - die Verfassung erreicht, von welcher mir schon viele Fliegenfischer erzählt haben. Endlich kam ich vergangenes Wochenende selbst in den Genuss von schöner Fluss-Flugangelei in meiner Heimat. Sensationell!

Für alle Leserinnen und Leser die nicht ich sind mag diese Freude übertrieben, vielleicht sogar aufgesetzt wirken. Aber alle Leser die ich sind wissen - sie ist es nicht. Ich bin heuer schon einige Male an dem Wasser fast verzweifelt und jetzt das: smaragdgrüne Fluten, niedriger Wasserstand, beissfreudige Fische. Anglerherz was willst Du mehr. Naja, vielleicht noch so einen Ausnahme-45er wie beim letzten Mal, vielleicht sogar mit violetter Fahne am Rücken aber hey, man kann nicht alles auf einmal haben. Jetzt wurde erstmal gefischt und sich über die kleinen aber feinen Äschenfänge gefreut, welche immer mal wieder von einer etwas feisteren Forelle unterbrochen wurden. Ein echt schöner Tag, der noch einiges an Hoffnung für den Herbst lässt. Ich werde weiter berichten, aber vorher noch ein paar Bilder zum Genießen ...

tight lines,

Gue

Etwa zehn Minuten nach Angelstart knallte diese 32er Regenbogen auf die Daddy-Long-Leg-Goldkopfnymphe.

Im Wehr ist oftmals mehr - auch an der Saalach ein gängiger Tipp.

Einer meiner optischen Lieblingsspots an der Saalach: sieht aus als ob Riesen gewürfelt hätten.

Montag, 8. Oktober 2012

Drama Baby!

Unangefochten: Das Titelbild meiner letzten Woche.
Ja, da gibts wohl wenig zu Schwafeln: die letzte Woche stand bei mir ganz unter einem Zeichen - dem des Nichtrauchens. Seit Sonntag, 30.09.2012 14:44 Uhr gehöre nämlich auch ich zur edlen Menschen-Gattung die auf den blauen Dunst pfeift und lieber die Kohle auf andere Art und Weise verpulvert (in meinem Fall bedeutet dies wohl einen mehr oder weniger 100 %ige Transfer in Richtung Fliegenfisch-Spesen).

Laut kleiner Rechnung habe ich mittlerweile rund 160 Zigaretten NICHT geraucht, habe mir rund 1,5 Gramm Lungen-Teer NICHT an die Lungenwände gespachtelt und etwa 30 Euronen NICHT angezündet und inhaliert.

Dramatik pur (zumindest geplant)

Da ich alter Drama-Fan natürlich nicht ganz einfach aufhören kann, musste ein Stop-Smoking-Masterplan her, im Idealfall einer, der irgendwie auch was mit dem Fischen zu tun hat. Gesagt, getan, letzten Sonntag (ja, genau, am 30.09.) bin ich also wiedermal zu meinem Hechtwasser aufgebrochen. Um zu fischen und das Rauchen bleiben zu lassen. Schlauerweise hatte ich dieses Mal sogar an die #5-Rute gedacht, damit ich vielleicht auch einen der zahlreichen Aiteln und kapitalen Schleien aus dem schnappsklaren Wasser ziehen kann. Um meinen Dramatik-Gelüsten die Krone aufzusetzen, wollte ich einen schönen Hecht fangen, und mit dem Releasen von diesem auch sinnbildlich dem Paffen goodbye/salü/pfiatgot/bomdia sagen. Geiler Plan, oder? Stimmt es, dass meine Frau mich fragte wie ich das den angehen will, wenn der Hecht am Haken hängt - will ich mir etwa dann im Euphorieschub des Drills auch noch eine anzünden? Ja, das hat sie gefragt, und nein, so richtig beantworten konnte ich die Frage nicht. Scheissegal. Drama Baby!

Und so sieht Desinteresse aus: großer Pfeil - Hecht, kleiner Pfeil: Streamer.

(leider) Dramatik pur

Ich greif jetzt vorweg um euch nicht länger mit meinem blabla aufzuhalten: kein Hecht! So siehts aus. Ja, gut, zwei Attacken, die (meiner Meinung nach) reine Show- und Übungszwecke für Vorschulhechte (Kurs: Sicher durch den Schulweg - lasst dem Streamer immer Vorrang) hatten und ein halbwegs ernsthafter Biss eines Durchschnitts-Krokodils von etwa 70 cm, der mir beim dritten Sprung den Streamer entgegenspuckte, und mit (imaginärem) gestreckten Mittelfinger ganz leise aber für mich absolut deutlich "rauch ruhig weiter" grinste, bevor er mit Acapulco-Köpfler (wie auch sonst) in den grünen Fluten verschwand. Gut, ein paar Aiteln und auch ein kleinerer Barsch hatten sich schon erbarmt, aber der erhoffte Esox blieb aus. Was also tun? Gott, wie dramatisch.

dramatisch, dramatischer, Nichtraucher!

Ich entschied mich - welch Überraschung - für den dramatischsten Ausweg: nämlich die letzte Zigarette zu nehmen, sie zu rauchen und von da an Nichtraucher zu sein. Tja, und das bin ich auch. Seit mittlerweile 162 nicht gerauchten Zigaretten.

Tight lines,
Gue