Dienstag, 29. Oktober 2013

Tackletest Traun River Powder

Mittel zum Trocknen und auch zum Halten dieses Zustandes einer Trockenfliege gibt es viele. Amadou, Nev-R-Sink und ja, natürlich auch nicht zu vergessen: das gute alte Taschentuch und unsere eigene Atemluft, die beschleunigt und komprimiert (manche nennen das auch pusten/blasen) doch auch ganz gute Trocknungseffekte erzielt ;-)


Traun River Powder.

Und es gibt auch Pulver zum Trocknen. Klingt komisch, ist aber so. Diesen stand ich bislangallerdings eher kritisch gegenüber, wahrscheinlich auch, weil ich mi h zu Beginn meiner FliFi-"Karriere" schon mal daran versucht habe, und dabei stets eine Riesensauerei verursacht hab, bzw. mir danach immer ein bisschen wie Eliott aus "True Romance" vorkam (wer jetzt nicht weiß was ich meine, dem sei dieser Link empfohlen).

Nun denn. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und ich wollte meine ehemals negativen Erfahrungen mit dem weißen Pulver nochmal überprüfen. Genauer gesagt war es dieses mal das Traun River Powder, welches ich mir besorgt habe.  

Die Anwendung der ganzen Geschichte ist - oh Wunder - eigentlich ganz einfach, mittels einer kleinen Einkerbung am oberen Ende der Dose ist auch der früher immer wieder aufgetretene Knick im Vorfach endlich Geschichte. 

Das feinkörnige Pulver entzieht den - WICHTIG vorher von Fischschleim o.ä. säubern - Fliegen rasch die Feuchtigkeit. Einfach ein bisschen schütteln, rausnehmen, blasen/pusten und gut isses. Interessantes Benefit der ganzen Geschichte: Nach dem Pudern mit dem Powder bringt auch das Aufbringen des normalen Nev-R-Sink wieder etwas, das ja ansonsten auf nassen Fliegen auch nicht mehr wirklich gut hält. Soweit so gut, und wer jetzt (so wie ich vor einigen Jahren) die richtige Anwendung noch nicht so wirklich geschnallt hat, dem sei der folgende einminüte Clip empfohlen ;-)

tight lines, gue

Sonntag, 27. Oktober 2013

Bunte Bäume, browne Fische...

Alle Jahre wieder: was für ein traumhaftes Wasser!

Nachdem ich die letzten Jahre (siehe hier und hier) immer große Berichte über meine - schon zur Tradition gewordenen - heiß geliebten Besuche an der Steyr machte, lasse ich heuer lieber einfach ein kurzes Filmchen über das vergangene Wochenende sprechen. Und ja, die Bachforelle ist wirklich ein Knaller und hat mich dezent an Island erinnert... ;-)



tight lines, gue

Samstag, 26. Oktober 2013

Zu hohe Erwartungen ...

Achja (ihr müsst eucht jetzt noch ein seufzen dazu vorstellen). Wahrscheinlich kennt das ein jeder. Man fähr endlich mal an ein Gewässer. HALT. Nicht an EIN, sondern an DAS Gewässer. Berühmt bis dorthinaus. Mit fliegenfischereilicher Geschichte fast schon überladen. Auch in Österreich gibt es solche Wasser. Und genau an so eines führte kürzlich die - sehr kleine aber nichtsdestotrotz feine - Runde des Angelforum.at-Fliegenfischer-Forumstreffens. Entgegen der ursprünglichen Planung (eigentlich wollten wir drei wackeren Flugangler aus dem Süden, dem Osten und der Mitte unseres Landes) ja an die Taurach in den Alpen. Doch ein Hotelier mit dem sich wegen der Aufenthaltsdauer nicht verhandeln lässt macht eben auch kein Geschäft mit uns. Auch gut, dann eben auf Heldenspuren an die .... Trommelwirbel ... Gmundner Traun.

Jeder Fliegenfischer der ein bisschen weiter als nur bis zur eigenen Rutenspitze blickt hat zumindest von diesem Gewässer schon einmal gehört. Gebetsroither nannte dies sein Heimat-Wasser, Charles Ritz war ebenso gerne hier wie viele andere bekannte Fliegenfischer. Und dafür muss man wohl eben auch die Rechnung zahlen. Wie ich das meine?

"eeeeyyyy kannst Du mal ein Foto machen?" Der junge Fischerkollege ist zweifellos preußischer Herkunft. Gut, dafür kann er nichts, allerdings braucht er mich auch nicht über mehrere Meter anbrüllen weil er einen Fisch an der Rute hat. Und ich nicht. Ich geb es ja zu, ein bisschen Fischneid spielt hier wahrscheinlich auch mit, aber es war einfach ... komisch. Das die Wasserbedingungen an der GT zum Reisezeitpunkt nicht die allerbesten waren wussten wir im Vorfeld. Was wir nicht wussten ist, dass die (während dieses Wochenendes) wenigen gut befischbaren Plätze zum Großteil von Angelgruppen besetzt waren, die ... nona ... das hochdeutsche als Muttersprache ihr eigen nennen. Trotzdem heftig. An einem guten Platzerl habe ich sage und schreibe 15 (!!!) Angler auf wenige hunderte Ufermeter gezählt. Und einer brüllt mich um ein Foto an, weil er endlich einen Fisch am Haken hat. Das ich auch mit Kamera verneint hätte muss wohl extra nicht hinzugefügt werden.

Der Chefkoch bei der Arbeit.
Frühherbstliche Fischerei an der GT.
Eine von Wolfgangs zahlreichen Trockenfliegen-Forellen.
Meine Wenigkeit versucht zu erklären.
Nun denn, zwei Tage mal drei Angler an der GT also. Ja, wir hatten unseren Spaß am und auch weg vom Wasser. Und ja, wir haben auch gefangen. Ob gut oder schlecht sei dahingestellt, es ist eben im Nachhinein betrachtet oftmals ein Fehler wenn man zu hohe Erwartungen in ein Gewässer steckt.

Interessant ist vielleicht noch, dass der größte Fisch des Wochenendes an einem der (wenn nicht DEM) bekanntesten Forellengewässer Österreichs eine stattliche Barbe mit gut 60 Zentimetern war.

Barben-Waschel aus der Gmundner Traun.



Bitte meine mitunter kritischen Überlegungen jetzt aber nicht falsch verstehen, die Gmundner Traun wird mich sicher wiedersehen, ob ich wieder an einem Wochenende hinfahre sei allerdings dahingestellt...

tight lines, gue


Samstag, 12. Oktober 2013

Wiedermal Neuseeland ;-)



Die Gewässer in Neuseeland sind schon jedes Mal aufs Neue ein Hochgenuß...

tight lines, gue

Freitag, 11. Oktober 2013

Tackletest Sage Response



Zu kaufen gibt es die Fliegenruten unter anderem hier.

tight lines, gue

7 degrees south


7 degrees south full film from alphonsefilm on Vimeo.

Einfach eine gute Stunde Zeit nehmen und feine Salzwasser-Fliegenfischerei rund um ein kleines Inselchen der äußeren Seychellen genießen. Eines der besonderen Highlights für mich ist die - leider fischereilich nicht erfolgreich umgesetzte aber dennoch spektakuläre - Attacke um 28:20 herum.

Wünsche viel Spaß, tl
gue