Donnerstag, 19. Juni 2014

Barbaklescha

Wer kennt den Ohrwurm aus der eigenen Kindheit nicht: "Kommt und besucht mal Barbapapa... Können sich ändern wie sie wollen ... Dünn oder dick, kurz oder lang ... Kommt und besucht mal Barbapapa: Barbapapa, Barbamama, Barbabella, Barbaletta, Barbarix, Barbawum, Barbabo, Barbakus, Barbalala" 

So, genug der juvenilen Schwelgereien und (in meinem Fall auch Mitsingereien "lalalala"), jetzt wird es wieder ernst. Bei der obigen Familienaufzählung der bunten Bande fehlt nämlich leider jemand. Ja, ich weiß, eine unglaubliche Sauerei. Aber ich kann euch beruhigen, ich hab das verstoßene schwarze Schaf heute kennengelernt, bzw. eigentlich ist es ja golden. Darf ich vorstellen: Barbaklescha! 

Nomen est omen: ein echter Barben-Klescher.
Während einer knapp einstündigen Kurzsession heute spätnachmittag an meinem kleinen Hausbach/-flüsschen, das mir schon des öfteren schöne Barbenfänge beschert hatte (nachzulesen unter anderem hier, hier oder auch hier) krachte mir dieser kapitale Cyprinide auf ein unbeschwertes  Bachflohkrebserl und lieferte am feinen #3-Gerät samt (gottseidank kurz vorher noch frisch ausgetauschtem) 0,16er Vorfachspitze einen rund zehnminütigen Drill der Extraklasse, inklusive mehrerer brachialer Fluchten, die mir die Flugschnur nur so von der Rolle rissen. Der knapp 70 Zentimeter messende Fisch (er hat irgendetwas zwischen 68 und 70 Zentimeter gehabt, war allerdings beim schnellen Messen relativ unkooperativ) stellte auch zugleich meine größte gefangene Barbe dar, was natürlich sowieso etwas besonderes ist.

Mehr als nur wuchtig samt wunderbar geröteter Flossen.
Und nach etwas Mithilfe meinerseits ging es auch prompt wieder zurück
Also für mich ist mal klar, diesen Barbapapa besuch ich gerne wieder, und wenns hilft wird beim Werfen von mir aus auch mal ein "Ra-Ru-Rick Barbatrick" geflüstert.

Tight lines, gue

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