Mittwoch, 18. Juni 2014

Für entspannte Trockenfliegenfreunde


Das klassische Etrachsee-Panorama.
Mit einer Meereshöhe von 1374 Meter ist der Etrachsee samt seinem Abfluss, dem Etrachbach im landschaftlichen wunderschönen oberen Teil der Steiermark in Österreich nicht nur ein Eldorado für Wanderer, Pilzesammler und Hundefreunde (auch diese sind nämlich dort mehr als nur herzlich willkommen). Nein, selbst der begeisterte Fliegenfischer bekommt hier einiges geboten. Wie wäre es mit schnapsklarem Wasser, wirklich nahezu den ganzen Tag steigenden Wildwuchs-Salmoniden und garantierter Tiefenentspannung. Wie letzeres funktioniert? Ganz einfach: in dem kleinen Tal in der Nähe von des Städtchens Murau gibt es so einiges - köstliches Essen, freundliche Gastwirte, ursprüngliche Natur - aber eines gibt es nicht, nämlich Handyempfang. Hier bekommt das immer wieder versprochene "im Urlaub checke ich meine mails mal nicht" somit gar keine Möglichkeit gebrochen zu werden.


 

Wunderschöne Etrachsee-Bachforelle
Die zu beangelnden Fische im See samt Zu- und Ablauf sind großteils in gebirgstypischen Größen, d.h. relativ klein, was man ihnen im Drill dank immenser Kampfkraft allerdings meist nicht anmerkt. Der See beherbergt auch einige wirklich kapitale Exemplare (Stichwort "Stegforellen", bitte einfach vor Ort nachfragen), die schon so manchem wackeren Fliegenfischer einige Nerven gekostet haben. Für Hausgäste ist auch die Benutzung der Ruderboote kostenlos. Mit Tageskartenpreisen von 15 Euro und Wochenkartenpreisen von 50 Euro stellt sich somit eigentlich nur noch eine Frage: Wann hast Du denn zum letzten Mal so richtig entspannt?

Gewässer:
Etrachsee wie Etrachbach bieten ein natürliches Vorkommen an Bachforellen, Seesaiblingen, Bachsaiblingen, Regenbogenforellen und einigen Kreuzungen. Sowohl ein kurzer Teil des Einlaufs als auch vier Kilometer des Ablaufs sind ebenso befischbar und bieten feinste Bachfischerei. Es ist zudem ausschließlich Fliegenfischen gestattet. Saison ist von Anfang Mai bis Mitte September.
Kontakt:

Zum Schwärmen und Schwelgen gibt es jetzt noch ein paar weitere Impressionen dieses landschaftlichen und auch fischereilichen Kleinods:

Tiefe Gumpen wechseln sich am Etrachbach mit schnell fließenden Passagen ab
Ob Regenbogenforelle (wie im Bild) oder Saibling, die Fischen machen an der Schnur ordentlich Radau.
Auch zum Wandern ist die Gegend traumhaft.
Auch bei Regen trübt der See nicht ein.
Tellergroße Pilze (wie hier zwei giftige Fliegenpilze) begleiten den Fliegenfischer im Herbst.
Hier lauern die berühmt-berüchtigten „Stegforellen“.
Im eiskalten schnapsklaren Wasser ist die Sicht einfach unglaublich.

Etrachsee-Saibling in der klassischen Größe.

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